Extremes Feuerverhalten

Extremes Feuerverhalten in Teilen Deutschlands am Wochenende möglich

Bereits in den vergangenen Tage kam es zu ersten größeren Waldbränden im #Harz sowie bei #Frohnsdorf in #Brandenburg. Die Lage spitzt sich am Wochenende weiter zu. Hitze über 30 Grad, Windböen über 30km/h und eine niedrige relative Luftfeuchtigkeit lassen insbesondere für weite Teile Brandenburgs, aber auch einen breiten Streifen zwischen Karlsruhe und Frankfurt am Main sowie Teile von Franken extremes Feuerwetter erwarten. Aber auch in allen anderen Bereichen ist die Brandgefahr mit Ausnahme des Nordwestens hoch. Warum ist das so? Zum einen ist die Vegetation in vielen Bereichen durch ausbleibenden Niederschlag vollkommen ausgetrocknet, insbesondere die Feuchte des feinen Brennstoffs (Fine Fuel Moisture Code (FFMC)), also auch des Bodenstreus ist in diesen Regionen extrem niedrig. Dies wiederum begünstigt die Entstehung und Ausbreitung von Bränden. Hinzu kommen die prognostizierten Wetterwerte, die in Teilen weit jenseits der sog. 30-30-30 Regel liegen (Lufttemperatur >30 Grad, Windgeschwindigkeiten > 30km/h, rel. Luftfeuchtigkeit < 30 %). Im Falle eines Vegetationsbrandes kann dies zu extremen Feuerverhalten mit hohen Ausbreitungsgeschwindigkeiten und Ausbreitungsschüben führen Auch #Kronenfeuer und #Flugfeuer sind zu erwarten. Was bedeutet das für die Einsatzkräfte?

Schnelle Ausbreitungsgeschwindigkeiten erfordern gleich zu Beginn eines Einsatzes einen größeren Kräfteansatz. Die Chance für einen erfolgreichen Erstangriff hat man nur einmal! Angriffe gegen die Feuerfront sind mit erheblichen Risiken für die Einsatzkräfte verbunden. #LACES ist in jeder Phase des Einsatzes zu beachten.

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